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Derby calling – Part I: Markus Brunsing im Interview

Der Derby-Countdown läuft. Nur noch wenige Tage bis zum lang ersehnten Spiel des SuS gegen Rot-Weiss Mastholte.

Um die Vorfreude aufs Spiel zu steigern haben wir uns im Vorfeld mit Beteiligten des Spiels unterhalten.

Den Anfang macht Markus Brunsing, seines Zeichen der letzte Torschütze in einem Pflichtspielderby (26.05.2007, 3:1 für RWM)

Update 05.09.2017: es hat sich einer Fehler eingeschlichen; Markus ist nicht der letzte Torschütze im Derby. Wir bitten dies zu entschuldigen

SuS: „Markus, vielen Dank für deine Zeit. Nicht wenige werden sich jetzt fragen „Was macht der olle Brunsing beim SuS?“. Du hast schließlich gefühlt 500 Spiele für RWM in allen Altersgruppen und Mannschaften gemacht und hunderte von Toren erzielt. Ein ganz spezielles liegt jetzt etwas mehr als zehn Jahre zurück: dein 3:2 Siegtreffer im letzten Pflichtspielderby. Erinnerst du dich noch an das Spiel und das Tor?“

Markus Brunsing: „Hallo Daniel, kein Problem die Zeit habe ich mir gerne genommen. An mein Tor erinnere ich mich leider nicht mehr. Es war aber ein Linksschuss, dass weiß ich.
An das Spiel erinnere ich mich noch sehr gut. Meine komplette Familie war da sowohl der Mastholter Teil als auch der aus Westenholz. Es war wie alle Pflichtspiele zwischen Mastholte und Westenholz: extrem hitzig, immer wieder kleine Fouls und einige Provokationen auf den Platz sowie die Schärfe die die Zuschauer reingetragen haben. Ich hatte vor der Einwechselung ganz schön die Hose voll.“

SuS: „Einwechslung? Ein Markus Brunsing gehört doch in Startelf im Derby!“

Markus: „Ich war zu der Zeit 19 Jahre alt wenn überhaupt. Wir waren damals zu viert in dem erweiterten Kreis der ersten Mannschaft. So richtig durchgesetzt hätte sich zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich nur Krähe, der hatte aber die geniale Idee sich in einem Spiel in der 89 Minute das Kreuzband zu reißen.
Habe damals, einige Chancen von Foxi und Guido (damalige Trainer, Anm. der Redaktion) bekommen. Aber konnte leider nur selten wirklich überzeugen.“

SuS: „Nun gut. Zum Derbysieg hat es ja dennoch gereicht.“

Deine rot-weiße Fussballkleidung hast du mittlerweile ja in schwarz-gelb getauscht und spielst bei den Sportfreunden in Bokel. Dennoch bist du einer der ersten „Externen“ gewesen, der uns in den letzten zwei Jahren zu den Aufstiegen gratuliert haben. Schlägt dein Herz also auch mittlerweile ein wenig blau-weiß?“

Markus: „Nein, das nicht. Aber da ich mit vielen Jungs die euch da in Westenholz von Sieg zu Sieg kicken zusammen spielen durfte und ich ja schon mal mit einem Wechsel ins Goldorf geliebäugelt habe und ich euch zudem für einen sehr sympathischen Haufen halte, ist es für mich selbstverständlich euch zu so einer tollen Geschichte zu gratulieren.“

SuS: „Das mit dem sympathischen Haufen nehme ich mal als Kompliment auf 🙂
Du sprichst es an: einen Großteil der Jungs hat mit dir schon einmal gespielt bzw. kennst du selbst von früher.
Was sagst du zu der Entwicklung unseres Vereins in den letzten knapp zwei, drei Jahren?“

Markus: „Die Entwicklung ist absolut grandios. In der Jugend wird vernünftig gearbeitet damit ein guter Unterbau geschaffen werden kann. Ein super Team hinter dem Team hält der Mannschaft und dem Trainer den Rücken frei so das auch nach einem 2:8 die Welt bestimmt nicht untergehen wird. Da bin ich mir sicher.
Ihr müsst nur aufpassen das eure Reserve in den nächsten Jahren etwas nach zieht. Damit der Abstand der Ligen nicht zu groß wird und die jungen Spieler noch besser an das Aushängeschild „Erste“ herangeführt werden.“

SuS: „Bringt sich da etwa jemand als Stürmer bei der Zweiten ins Gespräch?“

Markus: „Definitiv nicht.
Ich bin Mittlerweile tatsächlich 30 Jahre alt und fühle mich in Bokel als Spieler, Vorstandsmitglied und Trainer der B-Mädels wirklich sehr wohl. Ich kann einen Wechsel zu 100% ausschließen.“

SuS: „Freitag steigt das größte Spiel unserer Region in diesem Jahr. Dein Tipp: wie geht es aus?“

Markus: „Puh, das gibt eine klare Sache. 3:1 Westenholz!“

SuS: „Herr Brunsing, vielen Dank für die Zeit. Wir sehen uns Freitag aufm Bier!“

Markus (lacht): „Definitiv. Wir kommen mit der Mannschaft nach dem Training!“

Vom 4. September 2017 / Dieser Beitrag hat folgende Stichworte:


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