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Derby calling – Part IV: Patrick „Franz“ Kosfeld

Der Derby-Countdown läuft. Nur noch wenige Tage bis zum lang ersehnten Spiel des SuS gegen Rot-Weiss Mastholte.

Um die Vorfreude aufs Spiel zu steigern haben wir uns im Vorfeld mit Beteiligten des Spiels unterhalten.

Heute im Interview: Patrick „Franz“ Kosfeld, der aktuelle Kapitän des SuS Westenholz.

SuS: „Herr Kapitän. Wie eh und je ist es mir eine Freude dir Fragen stellen zu dürfen. Freitag ist es endlich soweit: Die Mutter aller Landesligaderbys steht an. Raus mit der Sprache: wie heiß seids ihr drauf?“

Patrick Kosfeld: „Grüß dich Hansi. Auch ich freue mich mal wieder mit dir nicht nur privat sondern jetzt auch … ja wie nennen wir es? Beruflich? Freiberuflich? Künstlerisch reden zu dürfen?

Wie auch immer. Wie heiß sind wir? Ich kann nur in meinen Körper schauen und nicht in den der anderen. Bei solchen Spielen wird ja oft das berühmte Frittenfett herbeigezogen. In etwa so heiß sind wir wohl alle. Es darf ruhig Freitag werden.“

SuS: „Ich merke schon. Dieses Interview wird länger als die anderen drei zusammen.
Du bist ja ein klein wenig so etwas wie der Andreas Möller des Amateurfussballs in unserer Region. Einst für den Delbrücker SC aktiv, dann für RWM in Mastholte, nun Kapitän des SuS.
Erzähl uns doch mal, was ist der große Unterschied zwischen RWM und SuS – oder haben wir nur einfach unterschiedliche Trikotfarben?“

Patrick: „Ich weiß noch nicht genau ob ich wegen dieser Möller-Bezeichnung beleidigt sein soll. Das werde ich dir noch mitteilen – zu einem geeigneten Zeitpunkt.
Zu meiner Zeit in Mastholte gab es schon noch den Stamm der Ur-Mastholter wie z.B. Fox Sellemerten oder Andre Schledde. An dieser Stelle: Andre, gute Besserung nochmal Langer!
Mastholte war damals schon in der Landesliga aktiv und daher naturgemäß mit vielen Auswärtigen im Kader bestückt. Mit einer Quote von fast 90% Einheimischen kann Mastholte halt nicht mithalten. Ob dies nun positiv oder negativ zu sehen ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich sehe es bei uns als unseren riesigen Vorteil an. Diese Geschlossenheit habe ich bei noch keiner anderen Mannschaft erlebt und deshalb freue ich mich auch jetzt auf die gleich beginnende Trainingseinheit.“

SuS: „Jascha Vogt, Daniel Schledde, Peter Brucksch, Dominik Göstenmeier, Philipp Spiekermann und halt Patrick Kosfeld – ihr alle habt das rote Trikot ebenfalls getragen.
Einige von euch wohnen aktuell in Mastholte oder haben sich dort gar „den Traum vom Eigenheim“ erfüllt. Daniels Bruder spielt bei RWM. Viele Freunde und Bekannte von euch ebenfalls noch.
Ganz ehrlich: wird das ein Kuschelderby?“

Patrick: „Ganz ehrlich? Ich denke nein. Von den Jungs von damals bei RWM ist nur noch Andre Schledde dort. Alle anderen sitzen bei uns inner Kabine. Die Rivalität ist also gegeben und ich denke wir werden kein Spiel ohne harte Zweikämpfe, Nickligkeiten oder gelbe Karten erleben. Eine Portion Feuer ist auf jeden Fall im Spiel, da bin ich mir sicher“.

SuS: „Erinnerst du dich denn eigentlich noch an die Spiele von früher, als du als kleiner Steppke am Rand gestanden hast? Wie war die Stimmung damals? Spürte man die Bedeutung des Spiels damals schon?“

Patrick: „Ganz viel habe ich nicht mehr in Erinnerung. Ich meine mich an ein Spiel zu erinnern, in dem Foxi (Stefan Borgmeier, heutiger Trainer unserer A-Jugend; Anm. der Redaktion) ganz spät zum 3:3 ausgeglichen hat. Dieses Spiel war in Mastholte und wurde auch nicht mit elf gegen elf beendet. Auf jeden Fall waren viele Zuschauer da und die Stimmung war eines Derbys würdig. Schon sehr aufbrausend. Ich bin jetzt schon gespannt ob wir dies am Freitag auch so erleben.“ – Hinweis der Redaktion: Patrick erinnert sich an das Spiel vom 20.04.2004, Endstand 3:3.

SuS: „Kommen wir zum letzten, zum enscheidenen, zum vielleicht wichtigsten Punkt dieses Interviews. Dem letzten Satz in unseren Derby-Callings: Brunsing sagt 3:1. Schlepphorst freche 1:3. Fulhorst widerum 2:1 – was sagt der Captain? Wie endet die Mutter aller Landesliga-Derbys? Wie spielt Blau gegen Rot? Wie steht es nach 90 Minuten SuS gegen RWM?“

Patrick: „Wenn ich das richtig sehe, kommt ja bei fast allen ne drei und ne eins vor. Also. Regeln sind da um sie zu brechen, in diesem Sinne … wobei … ich tippe ja unsere eigenen Spiele gar nicht. Muss ich trotzdem?“

SuS: „Komm, wir lassen es. Ich sag 1:0. In der Nachspielzeit. Marcel Meiwes. Hat er uns versprochen“

Patrick: „Äh nee. Da sag ich was anderes. Heimsieg, klar. Einmal liefern bitte. Aber, ich nehm das 2:0! Meise macht wie in Elsen in der Nachspielzeit den Deckel drauf.  Wichtig ist: drei Punkte. Danke!“

SuS: „Herr Kapitän. Vielen Dank für Ihre Zeit. Wir sehen uns Freitag!“

 

Vom 7. September 2017 / Dieser Beitrag hat folgende Stichworte:


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